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Emirate in der Krise: Wirtschaftliche Schäden und geopoltische Spannungen nehmen zu
30.000 deutsche Urlauber Ende Februar gestrandet.
Wichtige Fakten
- • 30.000 deutsche Urlauber Ende Februar gestrandet.
- • Ölanlage in Fudshairah durch iranischen Angriff zerstört.
- • VAE kritisieren fehlende gemeinsame Verteidigung der Golfstaaten.
- • EU-Ölkonzerne wie BP und Shell profitieren von Preissprüngen.
- • VAE bemühen sich trotz Krieg auf Messe in Abu Dhabi um Investoren.
Neue Angriffe und Imageschaden
Die neuen Quellen bestätigen und aktualisieren das bisherige Geschehen. Die Eröffnungszeremonie einer Wirtschaftsmesse in Abu Dhabi zeigt den Versuch, das alte Image als sicherer Standort wiederherzustellen. Der wirtschaftliche Schaden bleibt enorm: Iranische Angriffe auf Ölanlagen und die Blockade der Straße von Hormus belasten die Exporte. Der Auswärtige Dienst hob offenbar letzte Woche die Reisewarnung für die VAE auf, aber es gab keine neuen Pauschalreisen.Verständigung oder Differenzen mit anderen Golfstaaten?
Die VAE setzen auf eigene Wehrhaftigkeit und treiben ihre nationale Rüstungsindustrie voran, während die Partnersuche am Golf schwierig bleibt. Die Analyse zeigt, dass die durch den Krieg profitierenden Konzerne der Verteidigungs- und Energiebranchen kaum lokale Bedeutung haben – die großen internationalen Mittelzuflüsse gehen an US/Brit. – oder EU-Wirtschaftsakteure, weit weg von den betroffenen Regionen, wie steigende Profite bei BAE, Shell, BP und JPMorgan zeigen.Das könnte Sie auch interessieren
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