Labour plant Wohlfahrtsreform: Fokus auf Arbeitsvermittlung statt Geldleistungen
Wichtige Fakten
- • Pat McFadden will Wohlfahrt reformieren.
- • Fokus: Jobunterstützung statt Geldleistungen.
- • Fast 4 Millionen beziehen Personal Independence Payment.
- • Milburn-Bericht: über 1 Million junge Menschen arbeitslos.
- • Timms-Überprüfung: Pip-System funktioniert nicht.
Wohlfahrtsreform der Labour-Regierung
Der britische Arbeitsminister Pat McFadden hat eine Reform des Wohlfahrtssystems angekündigt. Statt Geldleistungen solle der Fokus auf Arbeitsunterstützung liegen. Das kündigte er exklusiv dem Guardian an. Man dürfe nicht einfach 'einen Scheck ausstellen' für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.
Hintergrund
Die Regierung wartet auf die Abschlussberichte von Alan Milburn zur Jugendarbeitslosigkeit und Stephen Timms zur Reform der Erwerbsminderungsrente. Der Timms-Bericht stellte bereits fest, dass die persönliche Zahlung (Pip) mit fast 4 Millionen Empfängern nicht funktioniere. Milburn empfahl eine umfassende Neuausrichtung unter Einbeziehung von Wohlfahrt, Schulen und Arbeitgebern.
Integration ins Arbeitsleben
McFadden sieht die Aufgabe des Staates nicht nur im Zahlungen, sondern besonders im Angebot von Arbeitsunterstützung für jene, die arbeiten können, auch um einer dauerhaften Ausgrenzung von Leistungsbeziehern entgegenzuwirken. Die Reform sei unabhängig von der politischen Saison: Die Labour Party müsse immer an Chancen und Arbeit glauben.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.