Massive Proteste gegen Trump-Regierung in den USA erwartet
Wichtige Fakten
- • Über 3.000 Veranstaltungen in allen 50 US-Bundesstaaten und 16 Ländern geplant
- • Letzter Protest im Oktober zog sieben Millionen Teilnehmer an
- • Organisatoren betonen gewaltfreien Charakter der Demonstrationen
- • ICE-Agenten erhöhen Risiko für undokumentierte Protestteilnehmer
- • Senator Bernie Sanders und Prominente wie Bruce Springsteen treten auf
Größte Proteste in der US-Geschichte
Am Samstag werden in allen 50 US-Bundesstaaten sowie in 16 weiteren Ländern massive „No Kings“-Proteste gegen die Trump-Regierung erwartet. Die Organisatoren, darunter die Gruppen Indivisible und 50501, Gewerkschaften und Graswurzelorganisationen, rechnen mit der größten Demonstration in der amerikanischen Geschichte. Beim letzten Protest im Oktober nahmen bereits sieben Millionen Menschen teil.
Vielfältige Protestgründe
Die Demonstranten mobilisieren gegen eine Vielzahl von Themen: von ICE-Razzien und Bedrohungen der Wahlrechte bis zu steigenden Benzin- und Lebensmittelpreisen sowie dem Krieg im Iran. Ein zentraler Veranstaltungsort ist die Twin Cities-Region in Minnesota, wo es im Winter zu verstärkten ICE-Einsätzen kam. Prominente Redner wie Senator Bernie Sanders, Jane Fonda und Musiker wie Bruce Springsteen werden erwartet.
Gewaltfreiheit und Risiken
Die Organisatoren betonen den gewaltfreien Charakter der Proteste und schulen Freiwillige in Deeskalationstechniken. Dennoch bestehen Risiken, insbesondere für undokumentierte Teilnehmer, da ICE-Agenten vor Ort präsent sein könnten. In der Vergangenheit kam es bei Protesten zu tödlichen Zwischenfällen und Festnahmen.
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