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Politik 08.06.2026, 20:58 Aktualisiert: 08.06.2026, 23:03

Nach Tötung von Henry Nowak: US-Regierung nutzt Fall für Kritik an Europa

Henry Nowak (18) wurde in Southampton von Vickrum Digwa erstochen.

Wichtige Fakten

  • Henry Nowak (18) wurde in Southampton von Vickrum Digwa erstochen.
  • Die Polizei nahm fälschlich Nowak fest, statt Digwa.
  • US-Vizepräsident Vance kritisierte Europas Migrationspolitik scharf.
  • Die britische Regierung verurteilt die Einmischung von außen.
  • Eine gerichtliche Untersuchung des Polizeieinsatzes wurde angeordnet.

Hintergrund des Falls

Der 18-jährige Student Henry Nowak wurde im Dezember 2025 in Southampton von Vickrum Digwa (23) erstochen. Digwa verwendete einen zeremoniellen Dolch, den er – laut eigener Aussage – als Teil seiner Sikh-Religion trug. Das Urteil: lebenslange Haft mit einer Mindeststrafe von 21 Jahren. Die Polizei hatte nach der Tat fälschlicherweise Nowak festgenommen, im Glauben, er sei der Täter. Der Vorfall löste heftige Kontroversen über Rassismus und Polizeiausbildung aus.

Internationale Reaktionen

Die Trump-Administration nutzte den Fall, um Europas Migrations- und Antirassismuspolitik zu attackieren. Vizepräsident JD Vance sprach von einer Zivilisation, die „handküssend und angeklagt wegen Hassverbrechen“ sterbe. Verteidigungsminister Pete Hegseth verglich die Einwanderung in Europa mit einer „Invasion“ und stellte sie in den Kontext des 82. Jahrestags des D-Day.

Lokale Auswirkungen

Die Sikh-Gemeinde in Southampton berichtet von zahlreichen Übergriffen und Belästigungen seit dem Fall.

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