Nachwahl in Makerfield: Burnham gegen Reform-Kandidat Kenyon
Wichtige Fakten
- • Andy Burnham (Labour) gegen Robert Kenyon (Reform UK) bei Makerfield-Nachwahl am 18. Juni.
- • Kenyon ist Klempner und Armeereservist, unterlag 2024 knapp.
- • Gelöschte X-Posts von Kenyon zeigen Impfskepsis und Trump-Lob.
- • Burnham strebt Rückkehr nach Westminster an, als Herausforderer von Starmer gehandelt.
- • Mark Drakeford fordert Starmer zum Rücktritt auf und unterstützt Burnham.
Kandidaten und Ausgangslage
Bei der entscheidenden Nachwahl im Wahlkreis Makerfield (18. Juni) stehen sich Andy Burnham (Labour) und Robert Kenyon (Reform UK) gegenüber. Burnham, derzeit Bürgermeister von Greater Manchester, wurde ohne Gegenkandidaten von Labour nominiert. Kenyon, ein Klempner und Armeereservist, unterlag bei der Unterhauswahl 2024 mit nur 5.399 Stimmen Rückstand.
Kontroversen um Kenyon
Kurz vor der Wahl geriet Kenyon durch gelöschte Social-Media-Beiträge in die Kritik. Auf X äußerte er sich skeptisch über die Wirksamkeit eines Impfstoffs, interagierte mit einem niederländischen rechtsextremen Influencer und lobte Donald Trump. Reformerchef Nigel Farage bezeichnete die Wahl als „David gegen Goliath“.
Innerparteiliche Spannungen und Farages Abwesenheit
Burnhams Kandidatur nährt Spekulationen über eine Herausforderung von Premierminister Keir Starmer – durch den früheren walisischen Minister Mark Drakeford offen gefordert. Zugleich bleibt Farage seit sechs Tagen untergetaucht; offiziell wegen einer Untersuchung zu einer 5-Millionen-Pfund-Spende. Reform-Interna wie eine Führungsumbildung mehren Zweifel an der Parteistabilität.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.