Erneute pakistanische Luftangriffe in Afghanistan: Tote und Schlagabtausch
Wichtige Fakten
- • 26 anti-militante getötet (Pakistan) vs. 13 Tote.
- • 11 Kinder unter Opfern der Taliban.
- • Ziele: Ausbildungszentrum und Munitionslager.
- • Waffenstillstand vom Oktober 2025 gebrochen.
- • Un- berichtet über 370 tote Zivilisten seit Februar.
Erneute Luftangriffe: Geteilte Opferzahlen
Pakistan hat erneut Luftangriffe auf die afghanischen Grenzprovinzen Kunar, Khost und Paktika durchgeführt. Der pakistanische Informationsminister Ataullah Tarar erklärte, dass dabei mindestens 26 Kämpfer getötet und vier Ziele zerstört wurden, darunter ein Ausbildungslager und ein Munitionsdepot.
Taliban widersprechen: Zivile Opfer
Die in Afghanistan herrschenden Taliban widersprechen dieser Darstellung: Sie berichten von mindestens 13 zivilen Todesopfern, darunter 11 Kinder, eine Frau und ein älterer Mann. Zudem seien 14 Zivilisten verletzt worden. Die unterschiedlichen Angaben und vorwürfe beider Seiten prägen die Berichterstattung.
Steigende Gewalt und gebrochene Waffenruhe
Die pakistanischen Angriffe erfolgten nach einer Phase relativer Ruhe seit der Waffenruhe im Oktober 2025. Pakistan begründet die Angriffe mit angeblichen Zufluchtsorten militanter Gruppen in Afghanistan, die für Anschläge in Pakistan verantwortlich seien. Das UN meldet zudem, dass seit Februar 2025 bereits über 370 Zivilisten in Afghanistan getötet wurden.
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