Steinmeier bezieht neuen Amtssitz: Modulbau statt Schloss Bellevue
Wichtige Fakten
- • Bundespräsident Steinmeier hat den neuen Amtssitz am Spreebogen bezogen.
- • Der Modulbau kostete 205 Millionen Euro, jährlich 16 Millionen Miete.
- • Die Sanierung von Schloss Bellevue wird mindestens 600 Millionen Euro kosten.
- • Das Gebäude ist auf acht Jahre als Übergangsquartier ausgelegt.
- • Später soll eine Bundesbehörde das Bürohaus nutzen.
Einzug in den Modulbau
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den neuen Amtssitz in Berlin-Moabit bezogen. Das Gebäude, ein moderner Modulbau mit viel Farbe und Sichtbeton, ersetzt Schloss Bellevue, das generalsaniert wird. Protokollchefin Maike Liebschner betont: „Kein Stuck, kein Gold, kein Prunk – das passt hier nicht rein.“ Die repräsentativen Räume liegen im sechsten Obergeschoss und bieten Blick auf Kanzleramt und Reichstag.
Kosten und Bau
205 Millionen Euro hat der Bau gekostet, hinzu kommen 16 Millionen Euro Miete pro Jahr. Die Sanierung von Bellevue schlägt mit mindestens 600 Millionen Euro zu Buche. Nach acht Jahren soll eine Bundesbehörde einziehen. Das Bundespräsidialamt verteidigt die Kosten: Es sei unmöglich gewesen, ein geeignetes bestehendes Gebäude zu finden.
Vorbereitungen für Empfänge
Das Protokollteam übt derzeit Abläufe wie Ordensverleihungen und Gästelenkung. Eine Herausforderung sind die drei Fahrstühle. Küchenchef Jan-Göran Barth stellt sich um: Die Küche ist im Erdgeschoss, serviert wird oben im sechsten Stock. Geplant sind Menüs mit Pastinakenpüree, Kalbsbacke und Saucen.
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