Teenager stirbt an Meningitis B: Familie gedenkt des 'lustigen und warmherzigen' Lewis
Wichtige Fakten
- • Der gestorbene Student Lewis Waters wurde 17 Jahre alt.
- • Ein soziales Netzwerk verbindet die drei betroffenen Jugendlichen.
- • Die Meningitis-Erkrankung ist nicht mit früheren Ausbrüchen verwandt.
- • MenB-Impfung ist für Teenager in England nicht routinemäßig empfohlen.
- • Die Gesundheitsbehörde prüft Ausweitung der MenB-Impfung bei Jugendlichen.
Todesfall und Reaktion der Familie
Ein 17-jähriger Schüler des Henley College in Henley-on-Thames ist an Meningitis gestorben. Seine Familie beschrieb ihn als „lustig und warmherzig“ und teilte mit, dass er innerhalb weniger Stunden von einem leichten Unwohlsein zur Sepsis fortschritt und trotz intensivmedizinischer Behandlung verstarb. Der Vater Sean Waters drückte seine tiefe Trauer aus.
Verbindung zu weiteren Fällen und Maßnahmen
Die britische Gesundheitsbehörde UKHSA bestätigte, dass zwei weitere Jugendliche – ein Schüler der Reading Blue Coat School und einer der Highdown Secondary School – ebenfalls an Meningitis erkrankt sind. Es wurde ein soziales Netzwerk identifiziert, das alle drei Fälle verbindet. Enge Kontaktpersonen erhalten vorsorglich Antibiotika. Die UKHSA betont, dass das Risiko für die Allgemeinheit gering sei und es sich nicht um denselben Stamm handele, der bei früheren Ausbrüchen in Kent und Dorset aufgetreten war.
Impflücke und Forderungen
Während der MenACWY-Impfstoff für Jugendliche kostenlos ist, wird der MenB-Impfstoff außerhalb der Grundimmunisierung von Säuglingen nicht routinemäßig angeboten. Die Wohltätigkeitsorganisation Meningitis Now fordert eine Impfpflicht für alle Jugendlichen. Das Gesundheitsministerium hat den Gemeinsamen Ausschuss für Impfungen und Immunisierung (JCVI) gebeten, seine Empfehlung auf Basis neuer Daten zu aktualisieren. Die Überprüfung läuft noch.
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