Tierquälerei für Spenden: Ugandas falsche Tierrettungsbetrüger
Wichtige Fakten
- • Hunde werden in Mityana absichtlich verletzt, um Mitleidsspenden zu erhalten.
- • Über 730.000 Dollar flossen in fünf Jahre an vermeintliche Tierheime in Uganda.
- • Ein betrügerischer Tierheimleiter riet zum ‚Auspressen‘ westlicher Spender.
- • Der Hund Russet starb nach angeblicher Unfallbehandlung, die eigentlich Tierquälerei war.
Betrug mit Tierleid in Uganda
In Uganda haben Betrüger ein Geschäftsmodell entwickelt, das auf dem Leid von Hunden basiert. Sie filmen verletzte oder unterernährte Tiere und schalten auf Plattformen wie GoFundMe Spendenaufrufe. Die Videos spielen mit dem Mitleid vor allem westlicher Tierfreunde und bedienen Stereotype von Armut und Gleichgültigkeit in Afrika.
Metropole des Betrugs: Mityana
Die Kleinstadt Mityana ist zum Zentrum dieser Masche geworden. Dort werden falsche Tierheime betrieben, in denen die Hunde unter unwürdigen Bedingungen gehalten und teils absichtlich verletzt werden. Ein Betreiber erklärte undercoveren BBC-Journalisten, wie man die Spender minimal versorgt und maximal abschöpft.
Wachsamkeit gegen Betrug
Internationale Aktivisten haben sich formiert, um die Betrüger zu stoppen. Sie veröffentlichen schwarze Listen und drängen auf Strafverfolgung. In Mityana gab es jedoch nur wenige Verurteilungen. Viele Täter genießen hohes Ansehen und fahren teure Autos. Ein Prozess soll nun ein Exempel statuieren.
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