Ukraine meldet Angriffe auf fünf russische Frachtschiffe
Wichtige Fakten
- • Ukraine traf fünf Schiffe im Asowschen Meer.
- • Schiffe sollen Getreide gestohlen und Militärfracht transportiert haben.
- • Zelensky bot Putin Friedensgespräche an, Putin lehnte ab.
- • Drohne explodierte vor rumänischer Küste, Opfer gab es nicht.
- • Mindestens 13 Tote und 70 Verletzte in Ukraine in 24 Stunden.
Militärische Entwicklung und Schiffsangriffe
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben fünf Schiffe mit illegaler Fracht im Asowschen Meer und vor den Küsten der von Russland besetzten ukrainischen Gebiete angegriffen. Der Kommandeur der ukrainischen Drohneneinheiten erklärte, die Schiffe seien am Getreidediebstahl sowie am Transfer von Militärfracht und Treibstoff beteiligt gewesen. Die Namen der fünf Schiffe, darunter Frachter und Tanker, seien übermalt und ihre Radargeräte ausgeschaltet worden. Zu möglichen Todesfällen machte er keine Angaben.
Diplomatische Initiativen und russische Haltung
Präsident Wolodymyr Selenskyj bot Putin erneut direkte Friedensgespräche zur Beendigung des Krieges an. Putin lehnte das Angebot während des St. Petersburger Wirtschaftsforums ab. Der ukrainische Präsident forderte eine vollständige Waffenruhe für die Dauer vorgeschlagener Verhandlungen. Selenskyj schrieb, die Russen seien müde von ukrainischen Drohnen- und Raketenangriffen sowie Treibstoffknappheit und steigenden Preisen – was ihnen der Krieg nach nunmehr fünf Jahren gebracht habe.
Humanitäre und sicherheitspolitische Folgen
In der Ukraine sind innerhalb der letzten 24 Stunden mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 70 verletzt worden. Eine ukrainische Seedrohne explodierte am Freitag vor der rumänischen Küste und beschädigte ein Schiff und Lagerhäuser in der Nähe eines Ölterminals im Hafen Constanta – ohne dass es zu Opfern kam. Die Ukraine bestätigte, das unbemannte Wasserfahrzeug sei aufgrund russischer elektronischer Störungen vom Kurs abgekommen. Behörden erklärten, es bestehe keine Gefahr mehr. Zudem entdeckten Angehörige der rumänischen Streitkräfte eine treibende Seemine.
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