Verkehrstote in Deutschland 2025 gestiegen – TÜV sieht Rückschritte
Wichtige Fakten
- • 2025 starben 2.814 Menschen im deutschen Straßenverkehr, 44 mehr als 2024.
- • Mecklenburg-Vorpommern hatte die meisten Verkehrstoten pro Million Einwohner (60).
- • Die Zahl der Schwerverletzten sank auf 48.400, den niedrigsten Wert seit 1991.
- • Der TÜV-Verband fordert fehlerverzeihende Infrastruktur und Tempo-Management.
- • Langfristig sinkt die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland seit Jahrzehnten.
Anstieg der Verkehrstoten
Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im Jahr 2025 auf 2.814 gestiegen, was einem Anstieg von 44 Personen oder zwei Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht. Der TÜV-Verband bewertet dies als Rückschritt in der Verkehrssicherheit und betont, dass eine Mobilität ohne Verkehrstote durch konsequente Umsetzung von Maßnahmen wie fehlerverzeihender Infrastruktur, Regelüberwachung und Fahrzeugsicherheitsfunktionen erreichbar wäre.
Regionale Unterschiede und Verletztenzahlen
Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verzeichneten die meisten Verkehrstoten pro Million Einwohner, während Stadtstaaten wie Berlin und Hamburg deutlich niedrigere Werte aufweisen. Die Zahl der Verletzten blieb mit etwa 366.000 nahezu unverändert, wobei die Schwerverletzten auf 48.400 sanken – der niedrigste Wert seit 1991.
Langfristiger Trend
Trotz des aktuellen Anstiegs zeigt die langfristige Entwicklung einen positiven Trend: Seit Jahrzehnten sinkt die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland tendenziell, was auf langfristige Verbesserungen in der Verkehrssicherheit hindeutet.
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