Bundesweite Polizeiaktion gegen Hasskriminalität im Internet
Wichtige Fakten
- • Rund 140 Ermittlungsverfahren gegen politische Kriminalität im Netz
- • Hausdurchsuchungen und Vorladungen in allen 16 Bundesländern
- • Straftaten umfassen Volksverhetzung und Kennzeichen terroristischer Organisationen
- • Mehr als die Hälfte der Fälle betrifft das rechte Spektrum
- • Ziel ist Sensibilisierung für reale Folgen von Straftaten im Internet
Bundesweite Polizeiaktionen
Polizeibehörden in allen 16 Bundesländern haben bundesweit Wohnungen durchsucht und Ermittlungsverfahren eingeleitet, um mutmaßliche politische Kriminalität im Internet zu bekämpfen. Unter Führung des Bundeskriminalamts (BKA) laufen rund 140 Ermittlungsverfahren, die sich vor allem auf Postings in sozialen Medien beziehen.
Art der Straftaten und Hintergrund
Die mutmaßlichen Straftaten umfassen Volksverhetzung, das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, Belohnung und Billigung von Straftaten sowie Beleidigungen. In etwas mehr als der Hälfte der Fälle beziehen sich die Ermittlungen auf das rechte Spektrum, aber es geht auch um linke und vereinzelt religiöse sowie ausländische Ideologien.
Ziele und Koordination
Die Maßnahmen zielen darauf ab, Beschuldigte zu sensibilisieren, dass Straftaten im Internet reale Folgen haben können. Das BKA koordinierte die Aktionen und betonte, dass die Verbreitung strafbarer Inhalte Nährboden für Radikalisierung und Gewalttaten sein kann. Die Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) des BKA unterstützt dabei, Straftaten aus der Anonymität des Internets zu holen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.