Klingbeil verteidigt Reformpaket: Keine unbezahlten Karenztage
- • Koalition plant AU-Pflicht ab ersten Krankheitstag.
- • Klingbeil: Keine unbezahlten Karenztage wie von Union gefordert.
- • Reichensteuer wird gesenkt, Superreichensteuer nicht neu eingeführt.
"Die Umsetzung der Reformen wird im Bundestag noch für politische Spannungen sorgen."
Schwarz-rote Koalition beschließt schärfere Regeln bei Krankschreibungen – massive Kritik von Ärzten
- • Attestpflicht ab erstem Krankheitstag gesetzlich vorgeschrieben.
- • Telefonische Krankschreibung wird abgeschafft; Videosprechstunde bleibt erhalten.
- • Zahl der Krankentage sank auf 23,3 Tage (AOK 2025).
"Die konkrete Ausgestaltung der Reform wird im parlamentarischen Verfahren entscheiden, wie viele zusätzliche Arztbesuche tatsächlich erfolgen."
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.
Schwarz-Rot einigt sich auf Reformpaket: Steuerentlastung und schärfere Regeln beim Krankengeld
- • Reformpaket umfasst 34 Punkte; Steuerentlastung von rund zehn Milliarden Euro.
- • Anhebung des Grundfreibetrags auf 12.900 Euro; Kindergeld steigt auf 272 Euro.
- • Telefonische Krankschreibung abgeschafft; AU ab erstem Krankheitstag nötig.
"Die Tragfähigkeit der Einigung muss sich im parlamentarischen Verfahren und bei der Umsetzung erweisen."
Koalition einigt sich auf Steuerentlastungen und schärfere Krankschreibungsregeln
- • Entlastungsvolumen von zehn Milliarden Euro pro Jahr ab 2028.
- • Grundfreibetrag steigt auf rund 12.900 Euro bis 2028.
- • Spitzensteuersatz greift ab 70.600 Euro Jahreseinkommen.
"Die Reformen bedeuten steuerliche Entlastung für Familien und Geringverdiener, aber strengere Auflagen für Arbeitnehmer bei Krankmeldungen."
Gesundheitsministerin Warken zu Sparvorschlägen für Krankenkassen
- • Die Finanzkommission Gesundheit hat 66 Sparvorschläge für gesetzliche Krankenkassen vorgelegt.
- • Ministerin Warken befürwortet höhere Medikamentenzuzahlungen und Einschränkungen bei Hautkrebsuntersuchungen.
- • Sie lehnt starke Einschränkungen der beitragsfreien Familienversicherung für pflegende Angehörige ab.
"Die schwarz-rote Koalition wird kontroverse Diskussionen über die Sparvorschläge führen, um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung langfristig zu sichern."
Expertenkommission legt Sparvorschläge für das Gesundheitswesen vor
- • 66 Empfehlungen auf 480 Seiten zur Kostensenkung im Gesundheitswesen
- • Ohne Reform droht 2027 ein Finanzloch von bis zu 15 Milliarden Euro
- • Vorschläge umfassen höhere Zuzahlungen und Ende der beitragsfreien Mitversicherung
"Die Bundesregierung muss nun entscheiden, welche der umstrittenen Vorschläge umgesetzt werden, um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung langfristig zu sichern."
CDU-Parteitag beschließt Social-Media-Verbot für Jugendliche und weitere Positionen
- • Die CDU fordert ein Mindestalter von 14 Jahren für Social-Media-Plattformen wie TikTok und Instagram.
- • Der Parteitag sprach sich für ein Ende der telefonischen Krankschreibung aus, um Fehlzeiten zu reduzieren.
- • Die CDU will bundesweite Regeln zur Handynutzung in Schulen bis zur 10. Klasse einführen.
"Die Beschlüsse könnten in der Regierungskoalition mit der SPD für Spannungen sorgen, während die CDU mit gestärkter Einheit aus dem Parteitag hervorgeht."
Debatte über telefonische Krankschreibung: Hausärzte warnen vor Abschaffung
- • 2025 lag der Krankenstand in Deutschland stabil bei 5,4 Prozent.
- • Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert die Höhe des Krankenstands in Deutschland.
- • Studien bestätigen keinen Missbrauch der telefonischen Krankschreibung.
"Die Zukunft der telefonischen Krankschreibung bleibt unsicher, während die Regierung ihre möglichen Effekte auf Missbrauch und die gesundheitliche Infrastruktur überprüft. Eine Entscheidung könnte weitreichende Auswirkungen auf Patienten und Arztpraxen haben."
Debatte über telefonische Krankschreibung und Krankenstand in Deutschland intensiviert sich
- • Bundeskanzler Friedrich Merz hinterfragt die Notwendigkeit der telefonischen Krankschreibung in Deutschland.
- • Im Jahr 2025 lag der Krankenstand stabil bei 5,4%, mit durchschnittlich 19,5 Kalendertagen pro Beschäftigtem.
- • Der Anteil an telefonischen Krankschreibungen machte zuletzt nur 0,9% aller Fälle aus.
"Die Debatte um die Notwendigkeit und Auswirkungen der telefonischen Krankschreibung bleibt offen. Es ist unwahrscheinlich, dass die Praxis in naher Zukunft abgeschafft wird, obwohl weiterhin Korrekturen und Verbesserungen in Betracht gezogen werden."