Ifo-Index steigt: Deutsche Wirtschaft zeigt erste Aufschwungssignale
- • Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Februar auf 88,6 Punkte (höchster Stand seit August).
- • Besonders Industrie, Dienstleistungen und Baugewerbe melden Stimmungsaufhellung.
- • 9.000 Unternehmen monatlich befragt – aktuelle Lage und Erwartungen leicht verbessert.
"Die deutsche Wirtschaft berappelt sich langsam, doch der Stimmungsaufschwung ist noch nicht breitflächig angekommen und könnte durch Unsicherheiten wie US-Zollpolitik beeinträchtigt werden."
Deutsche Wirtschaft im Umbruch: Mittelstand kämpft mit Wettbewerb und Investitionen
- • Nur 25% der Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage als gut (DIHK-Umfrage).
- • DIHK erwartet 2026 nur 1% Wirtschaftswachstum für Deutschland.
- • Deutsche Strompreise sind mit 25-30 Cent deutlich höher als in Frankreich (unter 10 Cent).
"Die deutsche Wirtschaft steht vor der Herausforderung, durch Innovation und Kostensenkung im internationalen Wettbewerb zu bestehen."
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Deutsche Wirtschaft vor Aufschwung 2026 – aber Nachhaltigkeit hängt an Reformen
- • Experten prognostizieren für 2026 ein BIP-Wachstum von 1,0–1,5 % nach Rezessionen.
- • Staatsausgaben für Rüstung und Infrastruktur treiben das Wachstum maßgeblich.
- • Die Industrie zeigt Anzeichen der Erholung mit starken Auftragszuwächsen.
"Die deutsche Wirtschaft steht vor einem Aufschwung, doch nur mit dringenden Strukturreformen kann dieser nachhaltig werden."
Deutsche Wirtschaft mit Licht und Schatten: DIHK und ZEW zeigen fragile Erholung
- • DIHK erwartet 1% Wachstum 2026, leicht über 0,7% Prognose.
- • Fast ein Viertel der Firmen plant Stellenabbau, Industrie verlagert Aktivitäten.
- • ZEW-Stimmungsbarometer fiel auf 58,3 Punkte, Experten erwarteten Anstieg.
"Die deutsche Wirtschaft bleibt in einer fragilen Erholungsphase, die von strukturellen Herausforderungen wie fehlenden privaten Investitionen und hohen Kosten geprägt ist."
Britische Wirtschaft schließt 2025 mit verhaltenem Wachstum ab
- • Das BIP wuchs im vierten Quartal 2025 nur um 0,1%, unter den Erwartungen.
- • Der Bausektor verzeichnete mit -2,1% das schlechteste Quartal seit vier Jahren.
- • Die Dienstleistungsbranche, 80% der Wirtschaftsleistung, zeigte kein Wachstum.
"Die Wirtschaft könnte sich 2026 leicht erholen, falls weitere Zinssenkungen und politische Stabilität Unsicherheiten verringern."
Deutsche Bauwirtschaft zeigt weiterhin Erholung und positive Prognosen für 2026
- • Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe stieg im November 2025 um 8,5 % im Vergleich zum Oktober.
- • Im Dreimonatsvergleich von September bis November 2025 lag der Auftragseingang um 3,8 % höher als zuvor.
- • Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 stiegen die Aufträge um 4,1 %.
"Die deutschen Bauunternehmen gehen zuversichtlich ins Jahr 2026, prognostizieren Umsatzsteigerungen und eine Fortsetzung des Aufwärtstrends, der durch öffentliche Baumaßnahmen und wiedererstarkte private Nachfrage unterstützt wird."
Deutsche Wirtschaft 2025 leicht gewachsen – BIP plus 0,2 Prozent (vorläufig)
- • Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands wuchs 2025 laut Destatis um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (vorläufige Daten).
- • Die Zahlen wurden in Berichten am 15. Januar 2026 veröffentlicht und beruhen auf vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts.
- • Destatis-Präsidentin Ruth Brand erklärte, das Wachstum sei vor allem auf gestiegene Konsumausgaben privater Haushalte und des Staates zurückzuführen.
"Die kurzfristige Perspektive bleibt verhalten: Für 2026 rechnen viele Ökonomen mit moderatem Wachstum von rund einem Prozent, gestützt durch mehr Arbeitstage und staatliche Investitionen. Ein kräftiger, nachhaltiger Aufschwung ist nach Mehrheitserwartung erst ab 2027 zu erwarten, wenn staatliche Projekte voll greifen. Zugleich bleibt das Wachstum fragil, da Investitionen in Ausrüstungen und Bau schwach sind und die fiskalisch gestützte Erholung ohne begleitende Reformen und eine klare Strategie riskant bleibt."